Wie trainiere ich meinen Drachen mit Intel-Technologie?


    Lange bevor das Apollo-Programm der NASA den ersten Mann zum Mond brachte, wurde dieser Name der mythischen Gottheit des Lichts, der Sonne und der Wahrheit gegeben. Heute ist Apollo eine Reihe der fortschrittlichsten Animationstechnologien, die erstmals getestet wurden, als die Fortsetzung von DreamWorks 'animiertem Hit How to Train Your Dragon 2 erstellt wurde. Die Apollo-Plattform, die DreamWorks und Intel 5 Jahre lang entwickelt haben, ist eine Software-Suite, mit der Animatoren die volle Kontrolle über das Filmmaterial haben. Schauen wir uns dieses Set genauer an.

    Ein Tool namens PrEMO bietet Künstlern Zugriff auf eine beispiellos leistungsstarke Multithread-Computerressource, mit der sie Zeichen mit der höchstmöglichen Auflösung bearbeiten können. Jetzt ist die Notwendigkeit von Entwürfen mit niedriger Auflösung einfach verschwunden.
    Torch, ein interaktives Tool zum Verwalten von Licht und digitalen Objekten, hilft Ihnen dabei, den Fokus in der Szene schnell zu verschieben, indem Sie die Beleuchtung ändern und ihr Tiefe und Originalität verleihen. All dies können wir im Cartoon "How to Train Your Dragon 2" sehen.



    Mit PrEMO können Künstler mit ihren Tablets und Stiften fast in Echtzeit (bis zu 12 Bilder pro Sekunde im Bearbeitungsmodus) mit ihren Charakteren arbeiten. Dies macht den kreativen Prozess intuitiver. Bisher mussten Sie sich mit Kurven und Grafiken befassen, die mithilfe von Tabellendaten gesteuert wurden. Jetzt reicht es aus, den Charakter zu erfassen, einen Teil davon nach Bedarf zu ändern, einen Schlüsselrahmen zu erstellen und fortzufahren. Die Animation wird wieder mit Ihren Händen gemacht!



    In jüngerer Zeit erforderte das Zeichnen einer einfachen Bewegung wie Lächeln oder Blinzeln viele Schritte. Durch die Zusammenarbeit mit Intel konnte DreamWorks den Ansatz zum Erstellen von Animationen mithilfe neuer Softwaretechnologien radikal ändern.



    Optimierte Software läuft schneller und ermöglicht mehr Iterationen. Bisher mussten Animatoren manchmal einige Minuten warten, bis Änderungen an einem einzelnen Charakter gerendert wurden. Mit Apollo wurde diese Zeit so stark verkürzt, dass es möglich wurde, gleichzeitig mit mehreren Charakteren zu arbeiten.



    Die Verwendung von Apollo vereinfachte nicht nur das Leben der Künstler und verbesserte die Qualität der Animation, sondern reduzierte auch die Kosten für die Herstellung eines Gemäldes erheblich. Übrigens betrug die gesamte Renderzeit des Cartoons 90 Millionen Stunden (natürlich unter Berücksichtigung der Parallelisierung), etwa 250 Milliarden Pixel wurden gezählt. Die Gesamtmenge der gespeicherten Daten betrug 398 Terabyte. Wir haben drei Studio-Rechenzentren (zwei in den USA, eines in Indien) und einen Cloud-Service für die kontinuierliche und optimal ausgewogene Ausführung von 70 Millionen Rendering-Aufgaben verwendet.
    Die Zusammenarbeit zwischen Intel und DreamWorks besteht seit mehr als 10 Jahren - die erste gemeinsame Arbeit wurde bereits 2001 begonnen. Im Jahr 2008 änderte das Filmstudio die Plattform seiner Rendering-Farm von AMD auf Intel Xeon. Dann stellte sich heraus, dass die verwendete Software nicht in der Lage war, die neue Hardware optimal zu nutzen. Um Abhilfe zu schaffen, entsandte Intel eine Gruppe seiner Programmierer, um bei der Entwicklung neuer Software zu helfen.



    Matt Walsh ist einer von Intels Ingenieuren, die an der Erstellung von DreamWorks-Filmen arbeiten.

    Die Technologie von Apollo ist auch in anderen Branchen nützlich, die 3D-Modellierung verwenden, z. B. Gebäude, Flugzeuge usw. Mit jedem neuen Cartoon werden die Softwaretools verbessert, da der Spielraum dafür nahezu unbegrenzt zu sein scheint.

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