Die Staatsduma hat ein Gesetz zum Verbot von SMS-Spam verabschiedet

    Wenn alles verboten ist, kann früher oder später ein nützliches Gesetz verabschiedet werden. Anscheinend gelangte die Staatsduma nach diesem Prinzip endlich zu den SMS-Sendungen. In der dritten Lesung haben die Abgeordneten heute Änderungen des Gesetzes „Über Kommunikation“ verabschiedet , die das Versenden von SMS verbieten, an denen der Abonnent nicht teilgenommen hat.



    Wie schreibt „Rossijskaja Gaseta“, ist jetzt für den Distributionsvertrag mit dem Service - Provider erforderlich, sowie Daten über die Source - Datenbank von Telefonnummern. Gemäß den Änderungen ist es möglich, Nachrichten nur an diejenigen Abonnenten zu senden, die dem Erhalt des Newsletters zugestimmt haben:

    Die Verteilung über das Mobilfunknetz (im Folgenden auch als Verteilung bezeichnet) sollte der vorherigen Zustimmung des Abonnenten unterliegen, die durch die Beauftragung von Aktionen zum Ausdruck gebracht wird, die diesen Abonnenten eindeutig identifizieren und es ihm ermöglichen, seinen Willen zum Empfang des Newsletters zuverlässig festzustellen.

    Der Kunde des Newsletters muss seine Zustimmung nachweisen. Konnte der Nachweis nicht erbracht werden, gilt der Newsletter als Verstoß.

    Der Teilnehmer erhielt auch das Recht, den Betreiber aufzufordern, das Senden von einem bestimmten Absender abzubrechen.

    Das Gesetz definiert das Versenden von SMS anhand von drei Kriterien: Massenzeichen, automatisches Zeichen und Verwendung von Zahlen, die nicht vom russischen System bereitgestellt werden, sowie eines Nummerierungsplans (z. B. kurze Zahlen und Buchstaben).

    Die WG liefert auch interessante Statistiken zum SMS-Versandmarkt: 2013 wuchs sie in Russland um das 1,7-fache - bis zu 101 Millionen US-Dollar. 70 Prozent der Sendungen gingen an Banken, die ihre Kunden benachrichtigten. Der Rest des Verkehrs wurde durch Werbebotschaften von Einzelhandelsketten, Online-Shops, Straßentransportunternehmen, Dienstleistungsunternehmen und elektronischen Zahlungssystemen generiert - ein erheblicher Teil des Werbeverkehrs war jedoch Spam.

    Es ist merkwürdig, ob dies das Geschäft von Unternehmen, die sich mit SMS-Mailings befassen, zum Erliegen bringt oder ob sie eine Lücke finden, um das Erfordernis des Abschlusses einer Vereinbarung zwischen dem Veranstalter des Mailings und dem Betreiber direkt zu umgehen.

    PS: Ich empfehle, den Gesetzestext selbst zu lesen - er ist kurz und verständlich.

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