Jim Breyer: 90% der Einhörner sind zum Scheitern verurteilt



    Der amerikanische Risikokapitalgeber Jim Breyer, der sein Vermögen durch Investitionen in Facebook verdient hat, teilt seine optimistischen Ansichten über die Zukunft der Technologiebranche.

    Seine besonderen Hoffnungen sind mit der Entwicklung von Technologien für künstliche Intelligenz verbunden. Er behauptet, dass seine Firma nicht in Projekte investiert, die nicht mit Data Mining zusammenhängen. Breyer behauptet, dass die Ära der künstlichen Intelligenz der Ära der Anfänge sozialer Netzwerke ähnelt, die die digitale Landschaft völlig verändert hat. Er prophezeit eine glänzende Zukunft für die IT-Welt. Es wird jedoch nicht ohne Opfer auskommen, glaubt Breyer.

    Ihm zufolge werden von allen Startups mit einem Wert von Milliarden Dollar 90% neu bewertet oder sterben, und nur 10% der Einhörner werden ohne nennenswerte Verluste überleben. Breyer ist der Ansicht, dass dies auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass Startups zunächst eine überschätzte Bewertung erhalten, die auf einer zu optimistischen Vision und einem kurzsichtigen Ansatz basiert.

    Jim Breyer teilte seine Gedanken während der jährlichen Treffen des Weltwirtschaftsforums mit, die traditionell in Davos, dem berühmten Schweizer Skigebiet, stattfinden. In diesem Jahr finden solche Treffen vom 20. bis 23. Januar statt.

    Letzte Woche sagte ein unbekannter Manager eines großen IT-Unternehmens aus dem Silicon Valley, er erwarte einen Absturz von Startups, da dies der Technologiebranche zugute kommen werde. Ihm zufolge gab es früher viele ungewöhnliche Menschen im Tal, und jetzt haben arrogante Menschen sie ersetzt, so dass er im Herbst der Startups eine Chance sieht, unwürdige Marktteilnehmer loszuwerden.

    Auf diesen Kommentar antwortete Herr Breyer, dass Arroganz im Silicon Valley keinen Platz hat, zumal Titanen wie Facebook und Amazon mächtiger sind als je zuvor.

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