Microsoft unterzeichnete einen Vertrag mit AOL für zehn Jahre

    Das Wesentliche des Vertrages ist die Zusammenarbeit im Werbebereich. AOL verkauft also Microsoft-Anzeigen, während die BING-Suche auf der AOL-Website anstelle der Google-Suche funktioniert. Die entsprechende Vereinbarung wurde für 10 Jahre unterzeichnet, schreibt Roem. Eine Bing-Suche auf der AOL-Website wird ab dem 1. Januar 2016 angezeigt.

    Auch auf der Hauptseite von AOL wird statt ähnlicher Werbung von Google die Bing Ads-Verkaufstechnologie eingeführt. Es ist erwähnenswert, dass Microsoft mittlerweile rund 20% der organischen Suche in den USA besitzt, und das Unternehmen hofft, seinen Anteil durch die Zusammenarbeit mit Partnern zu erhöhen.

    AOL besitzt etwa 1% des US-amerikanischen Suchmarktes.

    AOL wird mit Ausnahme von Bing Ads auch alle Display-Werbeformate für Microsoft verkaufen. Die Formate umfassen Handy- und Videoanzeigen. Der Anzeigenverkauf findet in Ländern wie Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Spanien, Großbritannien und den USA statt. Wir sprechen über Werbung auf MSN, Outlook, Xbox und Skype. Beachten Sie, dass AOL neben seiner eigenen Hauptwebsite auch beliebte Ressourcen wie die Huffington Post, TechCrunch und Engadget besitzt. Auf diese Weise können Sie einen einzigen Werbemarkt für Werbetreibende erstellen. In anderen Märkten, einschließlich Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden und der Schweiz, werden Anzeigen über die AppNexus RTB-Börse verkauft.

    Die Vereinbarung besagt auch, dass 1.200 Mitarbeiter von Microsoft zu AOL wechseln werden.

    Jetzt gehört AOL Verizon, das der Telekommunikationsgigant in der vergangenen Woche für 4,4 Milliarden US-Dollar erworben hat.

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