Bier direkt aus der Wolke

Published on October 29, 2018

Bier direkt aus der Wolke

    Die Brauerei Anheuser-Busch InBev, die Budweiser, Corona, Stella Artois und mehr als 500 Biersorten herstellt, nutzt einen neuen Ansatz zur Steuerung der Bewässerung und der Bodenzusammensetzung endloser Gerstenfelder und führt fortschrittliche Technologien ein, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren.



    Diese Publikation befindet sich in unserem Nachrichtenportal.

    Jeder Schluck Bud-Bier beginnt mit einer Gerstenernte - und ist in einer Wolke gesegnet.

    Diese Technologien helfen AB InBev bei der Analyse der Daten der visuellen Beobachtung von Feldfrüchten, die mit über die Felder fliegenden Drohnen gewonnen wurden, sowie bei der Analyse von Satellitenbildern. Mit diesen Daten kann das Unternehmen die Kosten und die Verfügbarkeit von Gerste auf der ganzen Welt genauer vorhersagen und diese wichtigen Informationen an die Landwirte weitergeben.

    Auf diese Weise können die Landwirte bestimmen, wann am besten mit der Aussaat begonnen werden soll und wie viel Dünger verwendet werden soll. Dies trägt zur Erhaltung der Fruchtbarkeit und zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Ökosystems bei.

    „Bier wird aus vier Hauptzutaten natürlichen Ursprungs gebraut: Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe“, sagt Jay Emery, Senior Director für globale IT-Architektur bei AB InBev mit Hauptsitz in Belgien. „Nachhaltige Entwicklung hängt nicht nur mit unserem Geschäft zusammen, sondern auch mit unserem Geschäft.“



    Gerste verleiht dem Bier ein Malzaroma und eine bernsteinfarbene Farbe.

    „Um unser hochwertiges Bier zu brauen, brauchen wir eine gesunde Umwelt und florierende Ökosysteme“, sagt Emery.

    Laut Chetan Kundavaram, internationalem Direktor von AB InBev, verwendet das Unternehmen die Microsoft Azure Cloud, um die IT-Funktionen seiner 16 Rechenzentren zu zentralisieren. Dies trägt dazu bei, Doppelarbeit in der Forschung zu vermeiden und Innovationen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

    AB InBev plant, bis Ende 2020 80% der Arbeitslast in die Cloud zu verlagern.

    "Wir sind nicht nur eine Brauerei", sagt Emery, "wir sind ein Hightech-Unternehmen."